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Beeinflussung des Schalls

Auf diesem Weg des Schalls von der Schallquelle zum Empfänger einerseits, zu einem benachbarten Raum andererseits bestehen verschiedene Möglichkeiten der Einflußnahme mit unterschiedlicher Zielsetzung:

Die Schalldämmung hat zum Ziel, die Weiterleitung des Schalls in Nachbarräume oder aus diesen hinaus zu verringern und Störungen zu vermeiden. Die verschiedenen Anteile des Schalls nehmen dabei unterschiedliche Wege: Der Luftschall regt erst beim Auftreffen Wände, Decken und Böden zum Schwingen an, der Körperschall geht direkt in feste Bauteile, breitet sich in diesen aus und wird an anderer Stelle abgestrahlt.

Eine Kombination aus diesen beiden Anteilen wird als Trittschall bezeichnet und entsteht zum Beispiel beim Begehen einer Raumdecke.

Die Schwächung des Schalls erfolgt durch Energieumwandlung: Die Schallenergie wird zunächst in Schwingungs- und Verformungsenergie, schließlich in Wärme umgewandelt.

Die Erzielung einer bestimmten Raumakustik, also einer gewünschten Beschaffenheit des Schallfelds im Raum, erfolgt durch die Schalldämpfung. Hierbei werden durch verschiedene, absorbierende ("schallschluckende") Auskleidungen der Raumoberflächen bestimmte Anteile des Schallfelds abgeschwächt.

Auch hier erfolgt eine Umwandlung der Schallenergie: in Reibungs- und Verformungsenergie, schließlich wieder in Wärme.

Messung von akustischen Werten

Die akustische Qualität einer Schalldämmmaßnahme wird durch deren Eigenschaften bei Luftschalldämmung, Trittschallreduzierung und Innenakustik beschrieben.

Diese akustischen Werte werden durch schalltechnische Messungen erfasst und nach den geltenden Normen und Messverfahren von unabhängigen Gutachtern ausgewertet und bestätigt.